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Objektorientierte Modellierung mit Java

Software bildet in der Regel eine gegebene reale Situation modellhaft auf eine virtuelle Umgebung (PC) ab. Beim objektorientierten modellieren versucht man die Objekte der realen Welt durch Klassen darstellen. Die Interaktion zwischen den Objekten wird durch entsprechende Kommunikation der Klassen umgesetzt.

Bei einer sauberen Implementierung sollte darauf geachtet werden, das Funktionsmodell (Modell) strikt von der Darstellung (View) zu trennen. Eine Steuereinheit (Controlling) regelt die Kommunikation zwischen den einzelnen Modulen. Entsprechend nennt man diese Softwaretechnik MVC (Modelling-Viewing-Controlling).

OOA (Objektorientierte Analyse)

Der erste Schritt einer Problemlösung besteht in der Analyse der Problembeschreibung. Dabei sollten zunächst die Begriffe und zeitlichen Abläufe geklärt werden. Häufig erfolgt dies in grafischer Form (Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRumbaugh, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterUML)

Die Objekte sind meist durch die Hauptworte (Gegenstände, Personen etc.) charakterisiert, die Eigenschaften und Abhängigkeiten (Relationen, Assoziationen) bilden die Methoden und Attribute der Klassen.

OOD (Objektorientiertes Design)

Ziel von OOD ist die Erstellung eines Klassenschemas,

  • aus dem die Abhängigkeiten hervorgehen,
  • die Benutzeroberfläche integriert ist,
  • die Schnittstellen geklärt sind,
  • Anpassungen an die Programmiersprache vorgenommen wurden.

Das fertige Modell kann dann anschließend in der gewählten Sprache implementiert und getestet werden.